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netzwerk architekturwissenschaft

Mit diesem Rundbrief informieren wir Sie gerne über die aktuellen Aktivitäten des Netzwerks Architekturwissenschaft und seiner Mitglieder.

Mit freundlichen Grüßen
Doris Hallama und Christian Holl | Netzwerk Architekturwissenschaft


INHALT
AUS DEM NETZWERK Mitglieder und Foren
AKTUELLE TERMINE Veranstaltungen und Vorträge
NEU ERSCHIENEN Bücher, Aufsätze, Zeitschriften


AUS DEM NETZWERK

Vortrag heute!
Karsten Berr, „Landschaftsarchitektur und Ethik. Grundsatzfragen zur Landschaftsarchitektur“.
Veranstaltet vom Fachgebiet Landschaftsarchitektur Entwerfen Objektplanung, Professur Jürgen Weidinger Technische Universität Berlin
 in Kooperation mit dem Netzwerk Architekturwissenschaften e. V.

Zeit: Donnerstag, 8. Dezember 2016, 18.30 Uhr

Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 145 Erweiterungsbau (EB), Raum 315


Rückblick auf das 3. FORUM ARCHITEKTURWISSENSCHAFT 

Unter dem Titel „Vom Baumeister zum Master. Formen der Architekturlehre vom 19. ins 21. Jahrhundert“ fand das 3. Forum Architekturwissenschaft vom 25. bis 27. November 2016 an der FU Berlin statt - veranstaltet vom Netzwerk Architekturwissenschaft und in Kooperation mit der BTU Cottbus-Senftenberg, der FU Berlin und dem dort ansässigen DFG-Projekt „Baukunst und Wissenschaft. Architektenausbildung um 1800 am Beispiel der Berliner Bauakademie“. 

Zwanzig von den Organisatorinnen Carola Ebert, Eva Maria Froschauer und Christiane Salge ausgewählte Vorträge beleuchteten Geschichte und Gegenwart der Architekturausbildung in drei thematischen Sektionen. Über den historischen Querschnitt der Sektionen verdeutlichten die Vorträge wiederkehrende Gemeinsamkeiten und spezifische Entwicklungslinien verschiedener Formen der Architekturlehre - an Kunstakademien und technischen Hochschulen, mittels Malerei, Modell, Bildwörterbuch oder Computer, als ‚Entwerfung‘ oder Forschung, Geschichte, Theorie oder Baupraxis. In der reduziert-stimmungsvollen Architektur der ‚Holzlaube‘ entstand so an drei Veranstaltungstagen eine konzentrierte Diskussion über zwei Jahrhunderte Architekturlehre und eine mögliche Übertragung auf Gegenwart und Zukunft. 

Eine Dokumentation der Vorträge wird als Open Access Publikation im Rahmen der Foren-Reihe des Netzwerks Architekturwissenschaft an der TU Berlin sowie ggf. auch in Buchform erscheinen.
Zu den Abstracts

Neue Mitglieder

Sarah Rivière, Architect (UK), UCL Dipl., RIBA, ist freischaffende Architektin in Berlin. Mitglied der Berliner Architektenkammer, des Architects Registration Board (UK) und des Royal Institute of British Architecture (UK), gründete sie ihr Londoner Büro in 1998, das Berliner Büro folgte im Jahr 2001. Das jüngste Projekt ihres Büros für ein sechs-geschossiges Wohnhaus wurde im Herbst 2016 in Berlin-Kreuzberg fertig gestellt. Am Institut für Städtebau und Siedlungswesen an der Technischen Universität Berlin lehrte sie städtebauliches Entwerfen; zurzeit promoviert sie an der Bartlett School of Architecture (UCL) in London zum Thema „Stasis as a generative state of spatial engagement“.   

Ralf Liptau ist studierter Kunst- und Architektuhistoriker und durch das Forum 2016 in Darmstadt auf das Netzwerk gestoßen. 2016 hat er seine Promotionsschrift zum architektonischen Entwerfen mit Modellen während der 1950er- bis 1970er-Jahre abgeschlossen, an der er seit 2014 an der Universität der Künste Berlin schrieb. Er ist dort derzeit noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter Mitglied des Graduiertenkollegs "Das Wissen der Künste". Im kommenden Jahr wird er das 4. Forum Architekturwissenschaft zu Artefakten des Entwerfens mitorganisieren. 

Christian Holl, freier Autor und Publizist, Kurator und Mitglied des Ausstellungsausschusses an der architekturgalerie am weißenhof, Stuttgart, sowie Geschäftsführer des BDA Hessen. Nach dem Studium der Architektur an der RWTH Aachen, der Università degli Studi Firenze und der Universität Stuttgart arbeitete er als Redakteur bei der db deutsche bauzeitung, gründete 2004 mit Ursula Baus und Klaus Siegele frei04 publizistik, war von 2005–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart. Lehraufträge an der Uni Wuppertal, der TU Kaiserslautern, der TU Darmstadt und der University of Applied Sciences in Frankfurt.


Ausblick auf das 4. FORUM ARCHITEKTURWISSENSCHAFT 

Das 4. Forum Architekturwissenschaft findet im November 2017 in Berlin statt und widmet sich den Artefakten des Entwerfens. Im Zentrum stehen damit das Skizzieren, Zeichnen, Pausen, Tuschen, Skripten, Rendern, Modellieren und Simulieren. Gekoppelt an unterschiedliche Werkzeuge, Medien, Techniken und Methoden sollen die Entwurfsartefakte sowohl als gegenwärtige Wissenspraktiken als auch in ihrer historischen Entwicklung untersucht werden.

Die Charakteristik des Forums 2017 ist es, Tagung und Ausstellung miteinander zu verweben. Dies ermöglicht, Artefakte gleichermaßen wie theoretische Reflexionen zu präsentieren sowie praktische Aspekte und Erfahrungen mit theoretischen und historischen Fragestellungen zu verknüpfen und wechselseitig aufeinander zu beziehen. 

Der Call für Artefakte sowie theoretische Beiträge wird im Frühjahr 2017 ausgesendet.



AKTUELLE TERMINE

Symposium

- Theaterbau und Stadt in der Moderne, 12.-13. Januar 2017, Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin. Konzeption & Organisation: Dr. Frank Schmitz, DFG-Projekt „Spiel-Räume der Demokratie. Theaterbau in der Bundesrepublik Deutschland 1949-1975‟


Ausstellung

- Hoch Hinaus! Wege und Hütten in den Alpen. Ausstellung mit Vortragsprogramm im Archiv für Baukunst Innsbruck, 29.09.2016-03.02.2017 / ab 09.03.2017 im Alpinen Museum München. Kuratorin: Friederike Kaiser, Co-Kuratorin: Doris Hallama
weitere Information

Vorträge

- Tilo Amhoff, „Readers of Marx in the Federal Republic of Germany. Architectural history and theory between labour and capital, 1967-1977“, Tagung Theory’s History, 196X–199X, Brüssel, 9.-10. Februar 2017

- Christine Beese, „Marcello Piacentini“, Italienisches Kulturinstitut Köln, 8. Februar 2017

- Eva Maria Froschauer, „Was hat eine Kaffeekanne mit Architektur zu tun?“, Vortrag im Rahmen des Formates Open BTU, BTU Cottbus-Senftenberg, Frühsommer 2017

- Doris Hallama, „Von Hütten und vom Schützen. Schutzhüttenarchitektur im Wandel“, Auftaktvortrag Hüttenfachsymposium, Benediktbeuren, 10.-11.2.2017

- Gernot Weckherlin, „Architekturtheorie? Wozu soll das nütze sein?“, Forschungskolloquium der Fakultät 6 der B-TU Cottbus-Senftenberg, 11. Januar 2017

- Gernot Weckherlin, „Entwurfsbasierte künstlerische Arbeit und wissenschaftliches Schreiben“,Plattform Forschung der Fakultät 6, B-TU Cottbus-Senftenberg, 18. Januar 2017




NEU ERSCHIENEN

Bücher

- Sabine Ammon, Inge Hinterwaldner (Hg.). Bildlichkeit im Zeitalter der Modellierung. Operative Artefakte in Entwurfsprozessen der Architektur und des Ingenieurwesens, München u.a.: Wilhelm Fink, 2016. 

- Ekkehard Drach (Hg.), Das Verschwinden des Architekten. Zur architektonischen Praxis im digitalen Zeitalter, Bielefeld: Transcript, 2016.

- Anna Katrine Hougaard, Martin Søberg, Kristine Annabel Torp, Elise Lorentsen, Christoffer Thorborg, Louise GrønlunSøberg (Hg.),  Refractions – Artistic Research in Architecture, Copenhagen: Publisher Arkitektur B, 2016.

- Gerhard Neumann und Julia Weber (Hg.), Lebens- und Liebesarchitekturen. Erzählen am Leitfaden der Architektur, Freiburg: Rombach, 2016.

Aufsätze

- Sabine Ammon, „Generative und instrumentelle Bildlichkeit: Warum computerbasierte Fertigungsverfahren keine Form der image guidance darstellen“, in: Bildwelten des Wissens 12 (2016), Thema: Image Guidance. Bedingungen bildgeführter Operation, hg. v. Kathrin Friedrich, Moritz Queisner, Anna Roethe, S. 9–18. 

- Sabine Ammon, „Entwerfen von Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit als Wert der verantwortungsvollen Planung und Entwicklung?“, in: Karsten Berr (Hg.): Architektur- und Planungsethik, VS Springer 2016, S. 139–156. 

- Sabine Ammon, „Epilog. Vom Siegeszug der Bildlichkeit im Zeitalter der Modellierung, in: Sabine Ammon, Inge Hinterwaldner (Hg.): Bildlichkeit im Zeitalter der Modellierung. Opertive Artefakte in Entwurfsprozessen der Architektur und des Ingenieurwesens, München u.a.: Wilhelm Fink 2016, S. 431–458. 

- Sabine Ammon, „Epistemische Bildstrategien in der Modellierung. Entwerfen von Architektur nach der digitalen Wende, in: Sabine Ammon, Inge Hinterwaldner (Hg.): Bildlichkeit imZeitalter der Modellierung. Operative Artefakte in Entwurfsprozessen der Architektur und des Ingenieurwesens, München u.a.: Wilhelm Fink 2016, S. 185–214. 

- Christine Beese: „Grand Tour in Reverse: Marcello Piacentini’s Tour of Germany in 1930 and 1931“, in: Architectural Histories, No. 4(1), 16/2016, S. 1–18.

- Ekkehard Drach, „Einführung“, in: Das Verschwinden des Architekten. Zur architektonischen Praxis im digitalen Zeitalter, Bielefeld: Transcript 2016, S. 11–27.

- Lidia Gasperoni, „Möglichkeitsräume Entwerfen. Eine Reaktualisierung der Kantischen Philosophie für die heutige Architektur“, in: Contextos Kantianos. International Journal for Philosophy, 4, 2016, S. 252–286. In der selben Ausgabe siehe auch Matthias Ballestrem, Konstruktion, Diskurs und Wahrnehmung – Der Versuch einer Anwendung von Lidia Gasperonis Reaktualisierung der Kantischen Philosophie auf die Architektur, S. 287–295. 

- Julia Gill, „Edited Standards. Für mehr Individualität im Standard“, in: Walter Nägeli/Niloufar Tajeri (Hg.). Kleine Eingriffe. Neues Wohnen im Bestand der Nachkriegsmoderne, Basel: Birkhäuser 2016, S. 115–118.

- Doris Hallama, „Von Unschärfen und Relationen. Abstraktion und Anschaulichkeit im Lawinenschutz“, in: Sabine Ammon, Inge Hinterwaldner (Hg.): Bildlichkeit im Zeitalter der Modellierung. Operative Artefakte in Entwurfsprozessen der Architektur und des Ingenieurwesens, München u.a.: Wilhelm Fink 2016, S. 223–253.

- Doris Hallama, „Hüttenbauen im Hochgebirge. Von der Architektur der Schutzhütten“, in: DAV, ÖAV, AVS (Hg.), Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen, Wien/Köln: Böhlau 2016, S. 121–202. 

- Henrik Hilbig, „Gesetzgeber werden solche Bauten sein. Die Rolle des Bauens und von Bauten in der anthroposophischen Bewegung“, in: Uta Karstein und Thomas Schmidt-Lux (Hg.), Architekturen und Artefakte. Zur Materialität des Religiösen, Veröffentlichungen der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Springer VS 2016, S. 93–119. 

- Anna Hougaard, „The Animate Drawing“, in: Laura Allen und Luke Caspar Pearson (Hg.), Drawing Futures, London: UCL Press 2016, 244–247.

- Christa Kamleithner, „Öffnen, Schließen, Filtern und Kanalisieren. Zum sozialen Gebrauch der Sinne“, in: Annette Haug, Patric-Alexander Kreuz (Hg.), Stadterfahrung als Sinneserfahrung in der römischen Kaiserzeit. Turnhout: Brepols 2016, 53–72 

- Sarah Rivière, „Stasis, Charging the Space of Change“, in Footprint 19, 2016.

- Julia Weber, „Kontingenz und Konstruktion in Goethes Wahlverwandtschaften“, in: Gerhard Neumann und Julia Weber (Hg.), Lebens- und Liebesarchitekturen. Erzählen am Leitfaden der Architektur. Freiburg: Rombach 2016, S. 219–240.

Zeitschriften

- Achim Hahn (Hg.), Ausdruck und Gebrauch, Heft 13, Themenhaft Lebensform Stadt, Aachen: Shaker Verlag, Anfang 2017



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